mehr als wohnen

Eine genossenschaftliche Tradition

Schon in den Anfängen der Genossenschaftsbewegung spielte Kunst eine wichtige Rolle. Die architektonischen, plastischen oder bildnerischen Werke an Genossenschaftssiedlungen brachten zum Ausdruck, dass alle Menschen ein Recht auf Bildung und Kunst und damit Anteil an den zivilisatorischen Errungenschaften der Gesellschaft haben. Auch die Stadt Zürich verpflichtet die Genossenschaften im Rahmen von Baurechtsabgaben, ein halbes Prozent der Bausumme in Kunst und Bau zu investieren. Die Baugenossenschaft mehr als wohnen sieht ihr Engagement als Weiterentwicklung einer langen Tradition. Kunst ist Teil unserer Kultur und ein Beitrag zum Leben in einem Quartier. 

«Neuer Norden Zürich»: DIE GLOCKE auf dem Hunziker Areal

Im Rahmen des Kunstfestivals «Neuer Norden Zürich» realisieren die Künstler «Baltensperger + Siepert» auf dem Hunziker Areal ein Kunstprojekt: Es soll eine Glocke gegossen und am Riedgraben im Boden installiert werden. Am Nachmittag des 23. Juni haben sie mit einem Auftakt-Event begonnen, auf dem Areal Alu für die Glocke zu sammeln. Dazu wurde ein Container auf dem Hunzikerplatz aufgestellt. Am Abend des 25. August dann wird das Aluminium zu einer Glocke gegossen. Mehr Infos auf der Website, dem Hunzikernetz, in den Haus-Liften und an der Réception. Den Prozess bis zur Glocke dokumentieren die Künstler auch auf ihrem Instagram-Account.

Projektwettbewerb Kunst und Bau: Ein Wandgemälde für das Hunziker Areal

Die Baugenossenschaft mehr als wohnen suchte für das Hunziker Areal in Zürich Nord eine künstlerische Idee und die Umsetzung eines Wandgemäldes auf der Fassadenfläche Ost des Hauses Hagenholzstrasse. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie im Wettbewerbsdossier. Über 100 Eingaben erreichten mehr als wohnen - allen Teilnehmenden sei für ihr Interesse gedankt! Gewonnen hat das Projekt "Junto" des Interaction Designers Kevin Benz und des Architekten Enrico Pegolo, welches das Wandgemälde vom physischen in den digitalen Raum denkt. Die Umsetzung startet in Kürze, am 23.9. wird das Wandgemälde dann mit einer Vernissage von der Jury "enthüllt". Mehr Informationen folgen in Kürze.

Ansicht Ostfassade Gebäude Hagenholzstrasse 106 (c) Flurina Rothenberger

message salon embassy Zürich Nord

Vom 12. August 2017 bis 31. Oktober 2018 findet die Phase 3 unseres Auftrags zur Kunst am Bau statt. Die Kunstkommission von mehr als wohnen hat für diese dritte und letzte Etappe die Schweizer Künstlerin und Kuratorin Esther Eppstein gewinnen können. Vorwiegend junge, internationale Kunstschaffende sind als artists in residence eingeladen, auf dem Hunziker Areal für jeweils drei Monate zu leben und zu arbeiten. Die Galerie am Dialogweg 6 ist in dieser Zeit die message salon embassy, Künstleratelier und gelegentlichen auch ein Veranstaltungsraum. Es finden öffentliche Präsentationen, Zusammenkünfte, Performances oder Künstlergespräche statt. 

Artists in Residence: 

21. August bis 5. November 2017: Sandro Sulaberidze und Ninutsa Shatberashvili, Art Collective Obscura, Tiflis (Georgien)

12. November 2017 bis 28. Januar 2018: Rafał Pierzyński, divas (Polen)

5. Februar bis 22. April 2018: Daniela Palimariu, Sandwich Gallery, Bukarest (Rumänien)

30. April bis 15. Juli 2018: Desislava Pancheva, Hip Hip Library, Sofia (Bulgarien)

23. Juli bis 7. Oktober 2018: Adnan Softić, Hamburg (Deutschland)

Social Urban Zone SUZ

Das Kunstprojekt Social Urban Zone von Frank und Patrik Riklin ist eine spielerische Versuchsanordnung zur Verunüblichisierung des Alltags und wurde in der Phase 2 der Kunst und Bau Aktivitäten im Hunziker Areal installiert. Zentraler Kleinst-Eingriff ist ein Trinkbrunnen, welcher nur so gut fliesst, wie sich die Menschen auf die Idee der Social Urban Zone einlassen. Mehr zur Social Urban Zone erfahren Sie unter diesem Link.

Foto AfS, Patrik Riklin

mehr als kunst von Kafi Freitag

2011 bis 2014 betrieb Kafi Freitag im Auftrag der Baugenossenschaft mehr als wohnen den Blog MEHR ALS KUNST. Während der Entstehungs- und Bauphase des Hunziker Areals bloggte und kommentierte die Künstlerin die Geschehnisse und zeigte der Öffentlichkeit ihren Blick auf das, was sich in Zürich-Leutschenbach entwickelte.