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Die baugenossenschaft mehr als wohnen erstellt bis Ende 2014 auf dem Hunziker-Areal in Zürich Nord ein neues Stadtquartier, wo rund 1100 Menschen mit vielfältiger Infrastruktur leben und arbeiten werden. Das Projekt richtet sich nach den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft. Schon der Prozess der Planung beschreitet neue Wege und ist ein Innovations-Labor für den gemeinnützigen Wohnungsbau.

Aktuelle Meldungen aus dem Projekt Hunziker: 
 
 

Dezember 2011: Ab 2014 wohnen wir am Hunzikerplatz!
Heute hat der Stadtrat auf Antrag der zuständigen Kommission über die Strassenbenennung in unserem Quartier entschieden. Der zentrale Platz heisst Hunzikerplatz, ferner gibt es im neuen Quartier eine Genossenschaftsstrasse und einen Dialogweg. Stadtratsbeschluss
 

November 2011: Die Baubewilligung ist eingetroffen.
Am 29. November hat uns die Bewilligungsbehörde grünes Licht gegeben für die rund 450 Wohneinheiten und Gewerbeflächen. Der Baubeginn ist auf Sommer 2012, der Bezug der ersten Wohnungen ab Sommer 2014 geplant. Medienmitteilung

 

 
 

November 2011: mehr als wohnen vernetzt sich im Quartier
Am 28. November hat die Startveranstaltung der «Stadtteilwerkstatt ohne Grenzen» stattgefunden. Rund 120 Personen aus den Gebieten Leutschenbach, Glattpark und Auzelg haben teilgenommen. Sie diskutierten eine breite Palette von Themen, formulierten Bedürfnisse und setzten Prioritäten für den entstehenden Stadtteil, in dem mehr als wohnen eine wichtige Rolle spielen wird. Auf www.stadt-zuerich.ch/stadtteilwerkstatt sind die Informationen zu den drei Quartieren und Fotoprotokolle der Werkstatt aufgeschaltet.



November 2011: Das von der Uno ausgerufene  internationale Jahr der Genossenschaften 2012 ist eine gute Gelegenheit, um die Bedeutung und die vielen innovativen Leistungen der Wohnbaugenossenschaften bekannt zu machen. Die Schweizer und die Zürcher Wohnbaugenossenschaften planen zahlreiche Aktivitäten. Auf der Website www.internationalesjahrdergenossenschaften.ch werden sie zu gegebener Zeit publiziert.





Oktober 2011: Welche Erdgeschossnutzungen wünschen wir?
Am 8. Echoraum vom 3. Oktober informierten und diskutierten wir über die Nutzung der EG-Flächen. Weitere Informationen und eine Auswertung finden Sie unter Mitgestalten/Echoräume.

 
 

 
 

Juli 2011: Bericht „Nutzerverhalten beim Wohnen“. 
Die Stadt Zürich hat zusammen mit der baugenossenschaft mehr als wohnen einen Bericht zum „Nutzerverhalten beim Wohnen“ erstellen lassen. Die umfangreiche Recherche über das Wissen und bisherigen Erfahrungen im In- und Ausland gibt wichtige Impulse zur Umsetzung am praktischen Fall von mehr als wohnen.

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26. Juli 2011: Mit Pauken und Trompeten feierten wir die Baueingabe für unser Projekt. Die Unterlagen zur Baueingabe wurden am 21. Juli eingereicht, die Visiere am 23. aufgestellt. Und am 26. Juli feierten Planer/innen, Vorstandsmitglieder und Team diesen Meilenstein mit diversen Leckerbissen und einem heissen Auftritt der Roma-Gruppe cacune. Zwischen alten Gebäuden, Zirkuswagen und parkierten Autos bemerkt das aufmerksame Auge jetzt zahlreiche Visierstangen, welche die Dimension des Projekts eindrücklich und im Original-Massstab zeigen.

 

Juli 2011 SommerSpielStadt: Besondere Ferien für Kinder auf dem Hunziker-Areal: „Wir bauen Wunschtore, Brücken und Baumhütten.“  und „Deine Ideen und Fantasien sind die Quelle zum Bauen, Erfinden, Spielen mit Seilen, Holz und Nägeln, Wald-Materialien, ....“. Den detaillierten Flyer gibt’s hier.

 

 
 

Juni 2011 Kräutergarten: Unter der Leitung von Doris Tausendpfund (ZHAW Wädenswil; Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen IUNR; Fachstelle Pflanzenverwendung) sowie Rosmarie Müller (Hochschule Rapperswil HSR; Institut für Raumplanung IRAP) legen Studierende bei der Geschäftsstelle von mehr als wohnen einen Kräutergarten an. Dieser wird auch als Schaugarten der Schule Leutschenbach dienen und Kräuter für die Mensaküche und für mehr als wohnen liefern - eine Partnerschaft mit duftenden Produkten.
 

Mai 2011 Positiver Vorentscheid zum Mobilitätskonzept: Ein wichtiges Ziel unseres Projekts ist die deutliche Reduktion der individuellen Mobilität. Dies soll mit einem sorgfältig geplanten Angebot an Quartierinfrastruktur und grosszügigen Anreizen erreicht werden. Sie sind festgehalten in einem Mobilitätskonzept, das wir mit einem Verkehrsplanungsbüro entwickelt und Ende 2010 zusammen mit den Plänen für eine reduzierte Tiefgarage eingereicht haben.
Im Mai 2011 ist nun die Bewilligung in Form eines rechtskräftigen Vorentscheids eingetroffen. Die bewilligten, auf 111 reduzierten Tiefgaragenplätze beziehen sich vorwiegend auf die Wohnungen und die Arbeitsplätze; die Zahl der Besucherparkplätze entspricht mit 55 hingegen den geltenden Normen. Anderseits gibt es 1325 gedeckte und 136 offene Veloabstellplätze. Ausserdem ist die Genossenschaft verpflichtet, auf einem nicht überbauten Teil des Areals einen Ersatzstandort anzubieten, wo bei einem Scheitern des Konzepts eine weitere Tiefgarage gebaut werden könnte.
Wie sich unsere Annahmen in der Vermietung bewähren, wird über das Projekt hinaus von Interesse sein.
 

Mai 2011 Urban farming: Was in unserer Siedlung dereinst im Grossen wachsen und blühen soll, beginnt rund um die Geschäftsstelle schon heute und im Kleinen: Kinder aus der Schule Leutschenbach haben in grossen Kisten eine Reihe von Nutzpflanzen angesät oder gepflanzt und Feuerbohnen gesteckt. Ihr Wachsen und Gedeihen verfolgen sie jetzt genau, und gemeinsam werden sie dann die Ernte einbringen.
Wir freuen uns über die Verschönerung unserer Umgebung. Und die Schule Leutschenbach ist sehr daran interessiert, mit und bei uns solche Projekte zu realisieren.
 

April 2011 Nahversorgung nachhaltig ... oder der Weg zu bezahlbaren Biospaghetti: am Montag 10.04.11 startete die Projektwoche "Schonende Ressourcennutzung im ländlichen Raum" mit einer Gruppe Studierender der Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL Bern in Zusammenarbeit mit einer Studierendengruppe der FHNW zu ökonomischen und logistischen Fragen. Die Ergebnisse der Projektwoche liefern wichtige Erkenntnisse für die Nahversorgung des geplanten Quartiers auf dem Hunziker-Areal.

 

März 2011 Wohnträume: drei Klassen der Schule Leutschenbach gestalten zusammen mit Studierenden der ZHdK ihre Wohnideen an und in unserem Nebengebäude. Vernissage am Freitag 01.04.11 ab 16.00 Uhr (Eröffnung der Geschäftsstelle). Das Konzept finden Sie hier.

 

 
 

März 2011: Die ersten drei Jahre des Projekts mehr als wohnen
Im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesen wird unser Projekt von einem Fachjournalisten dokumentiert. Soeben ist sein Report 1 über die Jahre 2007 bis 2010 erschienen. Der Beschrieb der wichtigsten Merkmale und Etappen im Planungs- und Mitwirkungsprozess sowie Interviews mit Beteiligten geben einen leicht verständlichen Einblick in das Projekt. Die Dokumentation (90 Seiten) gibt es hier zum Download oder für 25 Franken gedruckt auf der Geschäftsstelle.



Donnerstag 3. März 2011: 7. Echoraum „Brache sucht Kunst“
18:00 Uhr im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich

Die möglichen Kurator/innen für unser Projekt „mehr als kunst“ präsentieren sich und ihre Ideen unserer Jury sowie den Teilnehmenden. Weitere Details finden Sie im Newsletter Nr. 13. Wir freuen uns auf die Präsentationen, die Debatten und die Qual der Wahl!

 

16. November 2010: 6. Echoraum zu Haustechnik und Energiefragen
Rund 70 Interessierte verfolgten die vier Fachreferate über die Spielräume und Grenzen für eine gesamtheitliche energetische Optimierung des Projekts. Die wichtigsten Erkenntnisse: In der Gesamtbilanz spielt die Graue Energie die grösste Rolle und im Betrieb versprechen nicht haustechnische Raffinessen den grössten Effekt, sondern bewusstere Bewohner/innen.
Die vier Präsentationen finden Sie hier


November 2010: Freepostcards für unser Projekt 1
Am 2. November haben wir mit den Architektinnen und Architekten den Abschluss des Vorprojekts für das Hunziker-Areal gefeiert und bei dieser Gelegenheit eine erste Serie von vier Freepostcards präsentiert. Sie können hier angeschaut und jederzeit gratis bei der Geschäftsstelle bezogen werden. Die Karten eignen sich als Beilage zu Versänden, als Kartengruss oder auch als Deko. Weitere Serien werden folgen, die unser Projekt auf unkonventionellem Weg bekannt machen.

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September 2010: Was soll diese Insektenfalle auf unserem Areal?
Solche gelben Trichter standen während des Sommers nicht nur auf dem Hunziker-Areal, sondern an weiteren 80 Standorten in der Stadt Zürich (davon 40 auf begrünten Flachdächern). Sie dienen einem Projekt der eidgenössischen Forschungsanstalt WSL. Es soll herausfinden, welche Strukturen und Umstände die Vernetzung von Lebensräumen in städtischer Umgebung begünstigen.
Das Areal von mehr als wohnen dürfte, auch wenn es überbaut sein wird, dank naturnaher Umgebungsgestaltung und Begrünung der Dächer weiterhin einen Beitrag zu dieser Vernetzung leisten. Beschrieb des Forschungsprojekts


14. Juli 2010: Der Gemeinderat hat das Baurecht für unser Projekt erteilt und ein Überbrückungsdarlehen gewährt
Mit 94 gegen 21 Stimmen hat der Gemeinderat gestern Abend die Baurechtserteilung an die baugenossenschaft mehr als wohnen genehmigt. Die Gegenstimmen stammten von der SVP, während alle anderen Parteien geschlossen und diskussionslos zustimmten. Die SVP beklagte das autoarme Wohnen und prognostizierte eine „Ghettoisierung“. Das Land solle verkauft, statt im Baurecht abgegeben werden. SP-Sprecherin Jacqueline Badran rechnete hingegen vor, dass die Stadt allein an den Baurechtszinsen CHF ¼ Milliarde verdienen werde und dann immer noch im Besitz des Landes sei. Jetzt läuft eine Referendumsfrist von 30 Tagen.
Weisung des Stadtrats zum Baurechtsvertrag vom 03.02.2010
Zuvor hatte der Gemeinderat, ebenfalls mit einem grossem Mehr, einem verzinslichen Darlehen von CHF 1.9 Millionen an mehr als wohnen zugestimmt. Es dient der Überbrückung bis zum Abschluss ordentlicher Bankfinanzierungen.
 

22. Juni 2010: Die Generalversammlung beschliesst einen Kredit von CHF 180 Mio. zur Realisierung der Überbauung auf dem Hunziker-Areal
Der (einstimmig gefällte) Entscheid wurde schon in diesem frühen Zeitpunkt nötig, um mit einem Bankenkonsortium die Finanzierung zu regeln. Weitere voraussichtliche Mitfinanzierer sind der Fonds de Roulement, die Pensionskasse der Stadt Zürich und die kantonale Wohnbauförderung.
Die GV genehmigte ausserdem Jahresbericht und –rechnung und wählte Roger Ryffel (Vitasana) und Lorenz Meng (Gewobag) in den Vorstand.
Vor dem Beschluss über den Kredit liess sich die GV über den Stand der Arbeiten am Vorprojekt orientieren. Zum Beispiel sind jetzt die Erdgeschossnutzungen klar definiert (siehe Bild oben, für eine grössere Ansicht bitte anklicken).

Der Echoraum 5 vom 15. Juni diskutierte und bewertete Ideen zu Bau und Betrieb
Sämtliche Ideen, die aus früheren Anlässen und Diskussionen von Themengruppen hervorgegangen und noch nicht in das Projekt eingeflossen sind, wurden am fünften Echoraum vom 15. Juni 2010 nochmals präsentiert, diskutiert und mit Punkten bewertet. Die bewerteten Ideen sind aufgeschaltet auf > Mitgestalten > Themen + Ideen. Die Geschäftsleitung wird die Ideen zum geeigneten Zeitpunkt bearbeiten und jene Personen beiziehen, die sich am Echoraum dafür eingesetzt und gemeldet haben.
Am fünften Echoraum haben erstmals auch mehrere an einer Wohnung Interessierte teilgenommen.
 

Juni 2010: Bio-Produkte direkt vom Bauern zu den Bewohner/innen?
Ist es denkbar, die Bewohnenden der Siedlung Hunziker regelmässig sowie günstiger als beim Grossverteiler mit Bio-Produkten von Bauern der Region zu versorgen? Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz haben die Nachfrage, das Angebot, die Kosten und die logistischen Fragen geklärt und einen detailreichen Bericht verfasst. Die baugenossenschaft mehr als wohnen wird etwa 2011 entscheiden müssen, ob sie das Projekt einer solchen Vertragslandwirtschaft realisieren will.
Ausführlicher Bericht der FHNW zu Vertragslandwirtschaft
Kurz-Präsentation der FHNW zu Vertragslandwirtschaft
 

Mai 2010: „Häuser im Dialog – Ein Quartier entsteht“
Unter diesem Titel haben die federführenden Architekten ein kleines Regelwerk zu den städtebaulichen Leitlinien des Projekts publiziert. Die 64-seitige Broschüre kann solange vorrätig bei der Geschäftsstelle bestellt werden. Die sechs Regeln im Überblick finden sich im Dokument Regelwerk. 

 

30. März 2010: Innovative Ideen zur Gebäudehülle und –technik
Rund 40 Interessierte haben im Rahmen eines Echoraums zusammen mit den Architekten die Ideen zur Gebäudehülle und –technik, die am Markt der wegweisenden Ideen vom 12. November präsentiert wurden, vertieft diskutiert. Die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeitsgruppen sollen jetzt in die Planung des Vorprojekts einfliessen. Doch entscheidender als clevere technische Lösungen ist das Verhalten der Bewohnerinnen und Bewohner. Dies zeigte auch die einführende Präsentation durch einen Fachplaner:
Präsentation Werner Waldhauser 30.03.10
Newsletter 9 Gebäudehülle und -technik


3. Februar 2010: Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat die Erteilung des Baurechts
Der Baurechtsvertrag wurde im Einvernehmen mit der baugenossenschaft mehr als wohnen ausgehandelt. Vorbehältlich der Bauabrechnung beträgt der Baurechtszins jährlich CHF 1.034 Mio. Wenn der Gemeinderat zustimmt und keine Rekurse eingehen, kann der Bau Mitte 2011 begonnen werden.
Medienmitteilung des Finanzdepartementes


12. November 2009: Erfolgreicher Markt der wegweisenden Ideen
Die baugenossenschaft mehr als wohnen versteht sich als Innovationsplattform für den gemeinnützigen Wohnungsbau. Der Bau der Siedlung in Zürich-Leutschenbach bietet Gelegenheit, wegweisende – auch experimentelle – Konzepte und Ideen in verschiedensten Bereichen zu realisieren. Zu diesem Zweck hat die Baugenossenschaft Forschungsinstitute, Verbände, Institutionen und Firmen eingeladen, ihre Vorschläge am Markt der wegweisenden Ideen zu präsentieren. Die besten Ideen sollen ins Bauvorhaben einfliessen. Rund 130 Interessierte haben am 12. November in engagierten Diskussionen die Möglichkeiten dieser Vorschläge ausgelotet. (Foto: Ursula Meisser)
Liste der Teilnehmenden und deren Ideen

 

24.September 2009: Das Projekt 1 nimmt Formen an
Im Dialog mit der Baugenossenschaft haben die vier siegreichen Architekturbüros des Projektwettbewerbes vom Frühling 2009 ihre Vorschläge weiterentwickelt. In einem intensiven Prozess sind sie zu überzeugenden Lösungen gekommen.  
Visualisierung und Pläne
Medienmitteilung